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Gäste aus Franken

Die evangelische Kirchengemeinde bekam überraschend Besuch aus Nürnberg. Eine Seniorengruppe aus der Kirchengemeinde St.Leonhard/Schweinau stattete Oberviechtach zusammen mit ihren Begleitern, dem Diakon i.R. Walter Hacker und dem aktuellen Diakon Klaus Dieter Griss, einen Besuch ab. Diakon Hacker unternimmt jeden Monat eine Fahrt und hatte diesmal Oberviechtach ausgewählt. Die Gründe dafür waren der berühmte Sohn Oberviechtachs, Doktor Eisenbarth, sowie das Interesse an der Auferstehungskirche des Architekten Olaf Gulbransson. Die Kirchengemeinde Schweinau besitzt ebenfalls eine Gulbranssonkirche, die Kreuzkirche, die aber leider wegen Baufälligkeit geschlossen bleibt. Das Besondere wiederum ist, dass diese Kirche die Taufkirche von Pfarrer Dr. Harald Knobloch war. Am Vormittag besuchte die Gruppe das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum und war begeistert. Diakon Hacker, selbst Museumsleiter in Neuendettelsau, zeigte sich sehr beeindruckt von dem imposanten Haus. In der Auferstehungskirche gaben Pfarrer Knobloch und Vertrauensmann Udo Weiß einen Überblick über die Gemeinde und das Gotteshaus. Die Damen des Frauenkreises bewirteten die Gäste mit Kaffee und Kuchen.(Weiß)


Frauenkreis feiert Fasching

Faschingsgaudi herrschte im bunt geschmückten Gemeindesaal der Auferstehungskirche. Annemarie Eibl hatte die Mitglieder des Frauenkreises der evangelischen Kirchengemeinde zum traditionellen Faschingskränzchen eingeladen. Nach einem kalt-warmen Buffet waren Bewegung, Spaß und Geselligkeit angesagt. Als einzige Herren waren Pfarrer Dr. Harald Knobloch und Vertrauensmann Udo Weiß zugelassen. Christa Wölfel und Irene von Kriegelstein trugen eine ganze Palette von lustigen Geschichten und Gedichten vor und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Udo Weiß war für die musikalische Umrahmung zuständig, animierte die Damen zum Schunkeln und lud zu Spielen ein, bei denen natürlich auch Pfarrer Knobloch nicht „ungeschoren“ davonkam. (weu)

Bild: „Hahn im Korb“ war Pfarrer Dr. Harald Knobloch beim Faschingskränzchen des Frauenkreises.

Bild: weu

Ökumenischer Gottesdienst im Januar 2012

„Es ist niemals vergeblich, sich um die Einheit der Christen zu bemühen.“ Diesen Satz stellte Pfarrer Dr. Harald Knobloch an den Beginn des ökumenischen Gottesdienstes anlässlich der Gebetswoche zur Einheit der Christen, zu dem sich zahlreiche katholische und evangelische Gläubige in der Auferstehungskirche versammelt hatten. Anhand des Bibelspruchs von Paulus, der sagte „seht, ich enthülle euch ein Geheimnis! Wir werden nicht alle entschlafen, aber wir werden alle verwandelt werden“, ging Pfarrer Alfons Kaufmann auf die „Verwandlung“ ein und meinte: „Verwandlung gibt es überall, in Familien, nach dem Tod, aber auch im Verhältnis der beiden Konfessionen.“ Der Posaunenchor sowie der Kirchenchor und der Familienchor sorgten für die musikalische Umrahmung. Beide Geistliche wechselten sich bei der Predigt ab. „Der Ton macht die Musik“, sagte Pfarrer Knobloch und spielte damit auf die Misstöne an, die damals in der Gemeinde von Paulus in Korinth herrschten. Unterschiedliche Frömmigkeitsausrichtungen, Streit über die wichtigsten Fähigkeiten, ja sogar Zweifel an der Auferstehung Christi führten zu Spaltungen und gefährdeten die Einheit der Gemeinde. Dazu verkündete Pfarrer Kaufmann, dass Paulus die Gemeinde zusammenhalten wollte. „Im Klang des Glaubens braucht es einen Grundton, auf den man aufbauen kann. Jesus Christus ist dieses Fundament“, betonte er und machte dies auch im Zusammenleben der Konfessionen deutlich: „Es gibt nur einen Herrn, der uns zu einer Gemeinschaft macht, wir alle sind getauft und gehören zu Jesus Christus.“ Die Geistlichen wünschten sich Ökumene „auf Augenhöhe“, die sich ihrer Gemeinsamkeiten bewusst ist und respektvollen Umgang pflegt. Man könne durch gemeinsame Gespräche voneinander lernen, wie dies bei den vier ökumenischen Bibelabenden sehr gut gelungen sei. Es gehöre auch „Mut für Neues“ dazu. Die kleinen Schritte zur Einheit wie gemeinsames Singen, Beten und Hören des Gotteswortes gelte es weiter auszubauen, die endgültige Einheit liege jedoch bei Gott. Nachdem sich die Geistlichen bei den Musikern und Helfern bedankt hatten, luden sie zu einer Agape-Feier mit Brot und Wein in den Gemeindesaal ein, der von Gabi Gilch und Familie Birner mit Tulpen und Hyazinthen frühlingshaft dekoriert war. „Wir haben uns mit vertrauten Menschen versammelt, wie Jesus es oft getan hat. Das Brot und der Wein sind Zeichen für die Gegenwart Jesu“, stimmte Pfarrer Knobloch auf die Agape-Feier ein, die weder Abendmahl noch Eucharistie sei. Nach dem gemeinsam gesungenen Kanon „Segne Vater diese Gaben“ verbrachten die Gläubigen zusammen mit den Geistlichen einen gemütlichen Abend.

Bild: Auf  Initiative von Pfarrer Alfons Kaufmann (vorne links) kamen katholische und evangelische Gläubige nach dem gemeinsamen Gottesdienst im Gemeindesaal zu einer Agape-Feier zusammen, die Pfarrer Dr. Harald Knobloch mit einem biblischen Text einleitete.


Bild: weu

„Wir können den Wegen im Neuen Jahr vertrauen, weil Gott uns begleitet und unseren Wegen vorangeht“

verkündete Pfarrer Dr. Harald Knobloch den Gläubigen beim gut besuchten Jahresabschlussgottesdienst in der Auferstehungskirche. Er verwies auf das zweite Buch Mose, in dem beschrieben wird, wie Gott vor den Israeliten herzog: „Am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten.“ Damit spannte er den Bogen zum kommenden Jahr und meinte: „Wir legen uns Pläne zurecht, aber wir brauchen Orientierung, so wie das Volk Israel.“ Viele gute Vorsätze gebe es zum Jahresanfang, sie reichen von „mehr Sport, weniger rauchen, öfter in die Kirche gehen“ bis „sich mehr um Partner und Familie kümmern“. „Ich wünsche uns allen einen Gott, der uns Orientierung gibt und niemals von unserer Seite weicht“, schloss er seine Predigt. Musikalisch wurde der Abendmahlsgottesdienst vom Posaunenchor gestaltet. Der Geistliche bat die Gläubigen, alles aufzuschreiben, was man Gott sagen möchte und was man hinter sich lassen will: „Halten Sie Rückblick auf das abgelaufene Jahr und notieren Sie auf das Blatt, was Sie geärgert oder geängstigt hat, aber auch, was sie beflügelt hat.“ Diese Zettel wurden gemeinsam in ein Feuer im Kirchengarten geworfen. „So befreien wir uns von den Sorgen um das kommende Jahr und vertrauen uns Gottes Führung an“, sagte Pfarrer Knobloch. Im Jahresrückblick verkündete er, dass sechs Kinder getauft wurden. Zwei Trauungen fanden statt, zehn Gemeindeglieder mussten beerdigt werden. Einem Kirchenaustritt standen drei Eintritte gegenüber. Nach dem abschließenden Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das Pfarrer Knobloch auf der Gitarre begleitete, wünschte er jedem Kirchenbesucher persönlich Gottes Segen für das kommende Jahr. (Weiß)

Bild: Zum Jahresschluss überraschte Pfarrer Dr. Harald Knobloch die Gottesdienstbesucher mit einer besonderen Aktion: Die Sorgen und Nöte der Menschen wurden auf Zettel geschrieben und bei romantischem Schneefall im Feuer verbrannt.

Bild: weu


 
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